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Der (nicht ganz so) subtile Einfluss des Mondes und anderer Himmelsereignisse auf den Schlaf

Der (nicht ganz so) subtile Einfluss des Mondes und anderer Himmelsereignisse auf den Schlaf

Oft machen wir zu viel Kaffee oder zu viele Netflix-Folgen bis spät in die Nacht für unsere schlaflosen Nächte verantwortlich, aber manchmal könnte der wahre Übeltäter direkt über uns hängen. Der Mond, Finsternisse und sogar die Rückläufigkeit des Merkurs könnten unseren Schlaf beeinflussen. Schauen wir uns einmal an, warum das so ist.

Der Mond und der Schlaf

Jüngste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Mond einen Einfluss auf den Schlaf hat, insbesondere während der zunehmenden Mondphase. Eine groß angelegte Studie der Universität Uppsala mit 852 Teilnehmern ergab, dass Männer in den Nächten vor Vollmond eine geringere Schlafeffizienz hatten und länger wach blieben, nachdem sie eingeschlafen waren, während der Schlaf von Frauen weitaus weniger beeinträchtigt war.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 in Current Biology ergab ebenfalls, dass die Teilnehmer während hellerer Mondphasen einen niedrigeren Melatoninspiegel und 30 % weniger REM-Schlaf hatten. Einige Wissenschaftler vermuten, dass die Helligkeit des Mondes dafür verantwortlich ist, während andere sich fragen, ob seine Anziehungskraft (die stark genug ist, um Ozeane zu bewegen) auch das Wasser in unserem Gehirn subtil beeinflussen könnte. So oder so, wenn du dich während des Vollmonds besonders unruhig fühlst, bildest du dir das nicht ein.

Was ist mit anderen kosmischen Ereignissen?

Vollmondfinsternisse können den Nachthimmel erhellen und die Melatoninproduktion ähnlich wie bei Vollmond stören. Und dann gibt es noch die Rückläufigkeit des Merkurs. Die Google-Suchanfragen nach „Beeinflusst die Rückläufigkeit des Merkurs den Schlaf?“ sind um 600 % gestiegen, und das ist nicht nur Clickbait. Der Ruf dieser Phase, Kommunikationspannen, technische Störungen und Reiseverspätungen mit sich zu bringen, kann genug Stress verursachen, um jeden an die Decke starren zu lassen.

Ob die Auswirkungen nun biologischer, psychologischer oder beider Natur sind – unsere kosmischen Nachbarn haben möglicherweise mehr Einfluss auf unseren Schlaf, als wir denken. Wenn du also das nächste Mal nicht einschlafen kannst, schaue im Mondkalender nach oder gebe einfach Merkur die Schuld.

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